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Mittwoch, 22. April 2015

22.April 2015



22.4.2015
Ihr Lieben, ich muss euch heute unbedingt von meinem Tag erzählen, weil er einfach soooo supercalifragilistic expialigetisch war ;-) Wir haben den 22. April 2015 und ich hatte heute Vormittag wie jeden Mi meine Physiotherapiestunde mit der weltallerbesten Therapeutin ELLEN. Schon in der Früh hat mich heute die Sonne wachgekitzelt, es war ein wunderschöner Frühlingstag.
Ich habe ja das Riesenglück, dass meine Mama und meine Tante sich abwechselnd die ganze Woche am Vormittag Zeit nehmen, um mit mir all meine Übungen ( Dehnungsübungen, Handkoordinationsübungen, Kraftübungen usw) zu trainieren. Das kostet mich momentan bereits ca. 2 Stunden Zeit pro Tag! Dazu kommen die täglichen Gehversuche, die seit  1 Woche zu meiner Hausübung gehören!
Jedenfalls sind wir heute mit dem Treppenlift hinunter in den Garten gefahren und haben versucht mal quer über die gepflasterte Fläche zu gehen (Das ist doch ganz was Anderes, als auf dem rutschigen Laminatboden
Überraschender Weise ging das aber sehr gut, vor allem das linke Bein ließ sich wunderbar nach vorne heben…..Und so kam meine  supertolle Therapeutin auf die Idee, das Ganze gleich mal in der Wiese auszuprobieren…. Das war sehr spannend!!! Erstmal ließ sich der Rollator gebremst gar nicht gut schieben, also Bremsen gelöst  und mit mehr Angst munter drauflos und immerhin bin ich bis zu unserem Pavillon gegangen (ca 4-5 Meter)JUHU.
Dann meinte meine tolle Therapeutin: Du bist heute so gut drauf, da versuchen wir gleich noch ein paar Schritte die Einfahrt hinauf, umdrehen und wieder hinunter bergab… BERGAB???? Waaaaaaah HIiiiiiiiiiiilfe, Ist die heute verrückt???? Na gut, neugierig war ich ja dann doch und siehe da; es war gar nicht sooo schwer wie ich es mir vorgestellt hatte. Bergab war halt sehr spannend, weil der Rollator natürlich leichter davonrollt… aber es hat toll geklappt, der linke Problemknöchel (weil er immer noch gerne umknickt)hat dank Schiene seine Arbeit ordnungsgemäß erfüllt
Zum Abschluss hatte meine heute leicht übermütige   Therapeutin noch eine kleine Herausforderung für mich, ich sollte auf der Außentreppe mal die 1. Stufe hinauf und wieder hinuntersteigen versuchen…. Das war dann der richtige Zeitpunkt für den 1. großen Schweißausbruch an diesem Tag  (Ob vor Angst oder Anstrengung kann ich gar nicht so genau sagen!!!
Jedenfalls hatte ich heute das 1. Mal das Gefühl, dass sich endlich das harte und zeitaufwendige Trainingsprogramm und die Schmerzen zu lohnen beginnen und das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, Leute     ;-)))
Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag!!!
In diesem Sinne: Ich gebe NIE auf, ich fange nur manchmal neu an!!!
Es ist nicht immer leicht, doch es lohnt sich!!! Daran glaub ich fest
Eure Susanne

Freitag, 17. April 2015

Krankenhausbericht Teil 3



Krankenhausbericht Teil 3/ Reha

Jedenfalls war die Zeit im Krankenhaus für mich seeeehr lang, sehr einsam und sehr fad. Ich hab  jegliches Zeitgefühl verloren- war ich ja doch von 8.8 bis 17.12 nicht zu Hause! Man erlebt so einiges im Krankenhaus, man hat nervige und sehr liebe Zimmergenossinnen,
die einem sehr ans Herz wachsen; genauso ist es mit den Schwestern und Pflegern: manche sind so unfreundlich, routiniert, wollen nur schnell schnell ihren Tag hinter sich bringen und andere wieder nehmen sich immer ein paar Minuten Zeit für ein paar Sätze, gehen ganz vorsichtig mit dir um, immer bedacht darauf dir nur ja nicht wehzutun. Diese versuchen auch dir ein Mindestmaß an Intimsphäre zu gewähren (und das ist echt Luxus im Krankenhaus!
Ihr wisst ja gar nicht, wie sehr sich so ein Tag im KH in die Länge ziehen kann- vor allem, wenn man nur liegen kann L ich hab ein bissl Musik gehört, gelesen, viele Akkuladungen vertelefoniert…… ja und gewartet… auf meinen Besuch. An dieser Stelle ein Dankeschön an meinen Mann, der alle Besuche koordiniert und ein bissl eingeteilt hat, sodass fast jeden Tag jemand bei mir war ;-)). Das war sooo wichtig, um meinen Überlebenswillen aufrecht zu erhalten! An dieser Stelle auch ein Riesen DANKESCHÖN AN ALLE, die mich immer wieder besucht und mir zumindest 1 Stunde des langen Tages versüßt haben, die mir immer wieder meine Fortschritte vor Augen gehalten haben, waren sie auch noch so klein!! Als Betroffener siehst du nicht, dass du deine Hand schon 1cm höher heben kannst als vor einer Woche, Du siehst nur, was noch immer nicht geht……. Und was du alles nie wieder tun wirst können in deinem Leben!!! Du musst all deine Zukunftspläne neu überdenken und ordnen, weil vieles einfach nicht mehr möglich ist….. und leider hast du an vielen Tagen viel zu viel Zeit zum Nachdenken. Ich hatte an solchen Tagen dann auch immer ein tiefes Gefühl der Einsamkeit- obwohl mich mein Mann praktisch jeden Tag besucht hat! Aber mit deiner Krankheit oder Gehirnblutung und den Konsequenzen musst trotzdem du alleine leben und zurechtkommen lernen… Und Alles dreht sich  immer wieder um die Frage, auf die es keine Antwort gibt… WARUM ?

Am 5.11 durfte ich dann auf REHA nach Bad Pirawarth fahren… und dort war schlagartig alles anders

1.)        Das Personal war sooooooo freundlich und geduldig Die haben natürlich nicht so einen Stress wie im Krankenhaus, aber es war sooo angenehm, da wurde viel gescherzt, geblödelt und gelacht
2.)      Ich hatte so viele Therapien eingeteilt, dass so mancher Tag richtig stressig war. Keine Spur mehr von Langeweile. Besonders toll war der Hol- und Bringdienst, ein paar fleißige Damen, die Patienten wie mich zu den Therapien und wieder zurück zum Zimmer gebracht haben!!! Und eben mit diesen Damen fuhr ich auch zu den
3.)      Mahlzeiten ins Restaurant, wo man wieder viel mit anderen Leuten zusammenkommt und plaudern kann…
Dort hab ich wieder begonnen zu leben. Dank der Therapien konnte ich wieder stehen 5 Schritte gehen
Hab ich mir wieder antrainiert meine linke Gesichtshälfte wahrzunehmen
Hab in der Ergotherapie ein paar –Tricks für Einhänder im Alltag gelernt
Und…. Und…… und……
       Fast jeden Tag gab es  einen kleinen Fortschritt, außerdem Musiktherapie, Basteln  Werken und Kochen zur Ablenkung und fürs Gemüt… An dieser Stelle ein besonders großes Dankeschön an alle Beteiligten in Bad Pirawarth!!! Ihr leistet großartige Arbeit!!!!! Und ich hoffe sehr, dass ich im Mai, Juni 2015 ( nach einem halben Jahr) nochmal wiederkommen darf!

Dienstag, 31. März 2015

Krankenhausbericht Teil 2



Vielleicht könnt ihr ein bisschen nachvollziehen, was das für ein Schock war…. Wenn ihr euch vorstellt, dass ihr am Abend ganz normal ins Bett geht und wenn ihr in der Früh aufwacht, könnt ihr einen Arm und ein Bein nicht mehr bewegen, könnt nicht mehr aus dem Bett aufstehen, nicht aufs Klo und duschen gehen, nicht mehr allein euer Brot streichen oder kochen…..nicht mehr mit dem Hund spazieren gehen, der soooo darauf wartet, könnt nicht mehr mit dem Wäschekorb die Stiegen rauf und runter laufen…..nicht mehr Autofahren (auch weil das linke Auge nicht mehr richtig funktioniert und ihr alles was links von eurem Nasenflügel ist einfach nicht mehr wahrnehmt…., damit könnt ihr nicht mehr die Kinder irgendwohin bringen oder abholen, nicht mehr arbeiten fahren….,
Ich jedenfalls war fertig mit der Welt fühlte mich soooo wahnsinnig unnütz und unnötig  und hab erstmal ein paar Tage immer wieder geweint und versucht das zu verarbeiten. In dieser Zeit wollte ich auch keinen Besuch-es sollte mich ja niemand so verzweifelt sehen, zum einen war es mir furchtbar peinlich, zum anderen wollte ich meiner Familie keine Angst machen!  Das war auch die Zeit, wo ich erstmalig darüber nachdachte meine Schmerz- und Schlafpulver zusammen zu sammeln
Dann kam auch gerade in diesen Tagen eine Angiographie Untersuchung dazu eine Darstellung der Gefäße im Kopf mittels Kontrastmittel (KM) so wurde ich also zur MR Röhre gefahren, bekam in meine rechte Leiste einen Schlauch gesteckt (natürlich ohne Betäubung, wo dann das KM reingeschossen wurde…und dann meinte der Doc  noch, es kann sein, dass Sie ein warmes Gefühl bekommen, dort wo das KM ist) ja, von wegen, meine rechte Kopfhälfte wurde heiß und heißer, bis ich das absolut erschreckende Gefühl hatte, mein Kopf brennt…. Ich rief in voller Panik um Hilfe, sah noch kurz die wichtigsten Episoden aus meinem Leben in meiner Vorstellung vorbeiziehen und hatte in diesem Moment das schlimme  und endgültige Gefühl: SO DAS WAR ES JETZT….und ich war mutterseelenallein in dieser doofen Röhre eingesperrt!!! In meiner Angst war mir dann scheinbar jede Höflichkeit wurscht, weil dem Arzt, der dann nach einer gefühlten Ewigkeit wieder kam, hab ich was erzählt!!!

Donnerstag, 26. März 2015

Krankenhausbericht Teil 1



LIEBE FREUNDE/BEKANNTE/KUNDEN, KOLLEGINNEN und 
ALLE, DIE MICH KENNEN und DIE ES INTERESSIERT

Manch eine hat sich vielleicht schon gewundert, warum sich sooooo lange nix auf meinem Blog getan hat. Das lag nicht an meiner Faulheit, mangelnder Lust und Laune, sondern schlichtweg daran, dass ich im Krankenhaus lag und zwar seeeeehr lange.

Am Morgen des 8.8. 2014 hat sich ein böses Aneurysma in meiner rechten   Gehirnhälfte einfach dazu entschlossen, zu platzen und meine rechte Hirnhälfte schlagartig mit Blut zu überschwemmen…..

Dadurch wurden viele Zellen zerstört, was zur Folge hatte, dass meine gesamte linke Körperhälfte von einer Sekunde auf die andere wie gelähmt und funktionslos war
Zu meinem Geburtstag am 24.8 hab ich zum 1.Mal meine 3 Männer erkannt und die Tränen kullerten wie verrückt - 

  •    vor Schmerzen, 
  •    vor Freude und Erleichterung, dass ich überhaupt noch da bin; 
  •    vor Zorn und Frust, warum es grad mich treffen musste, 
  •    und vor endlosen Selbstvorwürfen: was hab ich bloß falsch gemacht


Nach ca 1,5 Wochen im künstlichen Koma wurde ich langsam aufgeweckt, konnte zunächst nicht selbständig atmen, nicht schlucken, nicht sprechen, um dann nach einiger Zeit auch noch sehr enttäuscht und frustriert festzustellen, dass ich meine linke Körperhälfte nicht mehr spürte oder gar bewegen konnte.

Montag, 7. Juli 2014

Nägelchen 2

Und wieder mal ein paar Nägelchen:
Ganz Klassisch.....
 Pretty in pink
 goldfinger ;-)
 Sommerliches weiß.... DANKE an Emily für die Engelsgeduld

Donnerstag, 3. Juli 2014

Und wieder ist ein Schuljahr vorbei.....

Da mussten schnell noch ein paar Abschiedsgeschenke her:
Blumenkugeln aus Styrophor mit Steinpasten verziert und Streudekoteilen aus der Schmuckkeramik
 Und nach einer Idee von Tamara B: Nervennahrung verziert mit Fotos von den Jungs und Farbchips und Schmuckkeramik-Cupcakes
 Hier noch mal in Nahaufnahme
DANKE, Tamara, für diese rasch nachzumachende Idee! ;-)

Daisy *miau*

 Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Daisy. Ich bin letzten Samstag bei der Familie Safer eingezogen. Dort ist es voll cool! Die haben sogar eine Ersatzmami namens Timmy für mich ;-)
 Timmy spielt immer mit mir, putzt mich und ich darf auch bei ihm schlafen. 
Nur Milch trinken kann ich nicht bei ihm..... seltsam! ;-)

Donnerstag, 12. Juni 2014

Türkiser Sommer ;-)

 Mal mit Sticker.....
In diese Stempelschablone hab ich mich verliebt ;-)

Vatertag

Bei uns ist es so üblich, dass wir zum Vatertag eine Kleinigkeit selbst basteln und gemeinsam einen schönen Tag verbringen. Heuer waren wir im 22. Bezirk beim Wakeboard-Lift, die Jungs waren fasziniert und sparen schon auf einen Kurs ;-)
Für den Papa haben sie ein T-Shirt selbst gestaltet mit ein bissl Stoffmalfarbe (z.B. Kreativfarbe von Creadirect, wer sie noch hat), ihren Füßen und Buchstabenschablonen...
Ich kann euch sagen, es war ein Erlebnis, weil sie sind ja gaaaaaaar nicht kitzelig! ;-)

Donnerstag, 29. Mai 2014

Malkunst leicht gemacht ;-)

Für alle, die noch aus Creadirect- Zeit Kreativfarben und unseren Steifmacher, das Dekofix, 
zuhause haben, hier eine Idee:
Küchenrolle in Dekofix-Wasser-Gemisch eintauchen, ausdrücken und auf einem Keilrahmen drappieren (als Blume, Sonne.... was auch immer). Das Ganze trocknen lassen und dann nach Lust und Laune bemalen! Ist bestimmt auch eine tolle Idee für eure Kids im Sommer (wenn man da das Bild in die Sonne legen kann, ist es schwuppdiwupp trocken! 
Viel Spaß beim Nachmachen!

Neon Summer

Von meinem Schatz hab ich zum Muttertag diese "coole" Handtasche bekommen.
Da musste doch gleich die passende Kette her. ;-)

Wasser marsch

Die schönen Tage VOR diesem Bäh-Wetter jetzt haben wir genutzt, um unser Schwimmbecken wieder aufzustellen. Wir waren auch schon alle baden, als es jetzt so warm war (Wassertemperatur 25 Grad), aber ER hier war definitiv der erste im Wasser und der mutigste, da hatte das Wasser nämlich grad mal 12 Grad ;-)

Nägelchen

Ich war fleißig und hab mich wieder an ein paar Nägelchen versucht..... 
das neue Hobby wird langsam zur Sucht - so ging es mir ja schon mit der Schmuckkeramik, wisst ihr noch? ;-)
Frühlingsstimmung
 Kunterbunt
 erster One-stroke-Versuch
 Obst- äh- Nagelsalat ;-)
 Mal elegant.......
Wie gefallen sie euch???

Wachhund ;-)

Zuerst mal eine zuckersüße Bastelidee, die ich im Haus einer Freundin gesehen hab. 
Für alle Hundefans ;-) 
Das muss ich unbedingt nachbasteln...

Lebenszeichen

Ihr lieben treuen Seelen!
Danke an alle, die schon nachgefragt haben, ob ich eh noch am Leben bin ;-)
Wie jedes Jahr um die Zeit quält uns zum einen der Schulschlusswahnsinn (geht es euch so, ich hab das Gefühl, es wird jedes Jahr schlimmer), die Gartenarbeit ruft nicht, sie brüllt schon, dieses Wochenende und wahrscheinlich noch ein paar mehr wollen wir unsere Einfahrt pflastern (130m²- ein Kinderspiel-ha!!!), und nebenbei bin ich am Schmuck machen und am Nägel machen und dam lernen, lernen, lernen ;-) Aber...... fest versprochen..... jetzt meld ich mich wieder öfter!

P.S. Kette natürlich aus Schmuckkeramik ;-) 
Einfach lauter Würfelchen formen in verschiedenen Farben, sieht doch auch nett aus, oder? 
Und ist so einfach!